Zicklein wie Coca Cola mehr als Lassi? Hier ist der Grund

Starke Marketing-Strategien von multinationalen Unternehmen verkaufen verarbeitete Lebensmittel mit geringem Nährwert, sagt eine Studie.

Wenn Ihre Kinder angefangen haben, Junk-Snacks gegenüber traditionellen, selbst gekochten Lebensmitteln zu bevorzugen, machen Sie es den starken Marketingstrategien der multinationalen Konzerne zu verdanken, die verarbeitete Lebensmittel mit einem niedrigen Nährwert verkaufen, so eine Studie. In der Studie, die im Journal of Children and Media veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher die Zusammenhänge zwischen Marketing und Medienpräsenz und die Präferenz für internationale Lebensmittel und Getränke bei Kindern in Indien, Pakistan, Brasilien, China, Nigeria und Russland.

Die Kinder, die leicht die Logos der internationalen Nahrungsmittel- und Getränkemarken wie McDonalds, Kentucky Fried Chicken (KFC) und Coca-Cola identifizierten, forderten eher die verarbeiteten Nahrungsmittel, die von diesen internationalen Korporationen vermarktet werden, die Ergebnisse zeigten. "Unsere Ergebnisse machen auf die heimtückische und durchdringende Natur des Marketings und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern aufmerksam", sagte die Leiterin der Studie Dina Borzekowski von der University of Maryland in den USA.

"Warum sollte ein Fünfjähriger sagen, dass sie eine Coca Cola über ein Lassi haben wollen? Kentucky Fried Chicken über ein gebratenes Hühnchen-Gemüse-Gericht von Mama? ", Sagte Borzekowski. Für diese Studie sammelten Borzekowski und Kollegen Informationen von 2.422 Kindern zwischen 5 und 6 Jahren aus Indien, Brasilien, China, Nigeria, Pakistan und Russland.

Den Teilnehmern wurden Bilder von Medienfiguren (sowohl international als auch lokal beliebte) gezeigt und sie wurden gebeten, diese Bilder und Charaktere zu identifizieren. Die Forscher fanden heraus, dass drei Viertel Tom und Jerry und zwei Drittel Mickey Mouse nennen könnten.

Sie führten auch eine übereinstimmende Aktivität durch, bei der den Kindern Karten mit verschiedenen Logos gezeigt wurden und sie gebeten wurden, jede Karte mit dem Gegenstand zu vergleichen, den sie darstellen könnte.

Insgesamt konnten rund 60 Prozent den Coca-Cola-Strudel mit dem Bild eines Sodaglases verbinden.

Um Lebensmittelpräferenzen zu bewerten, zeigte das Forschungsteam Kindern zwei ähnliche Produkte - ein internationales und ein inländisches - und fragte, welches Produkt sie wünschen würden.

Sie haben auch Kinder bewerten, wie viel sie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Produkten wünschen.

Charakter- und Logo-Erkennung bei kleinen Kindern war durchweg und signifikant mit der Auswahl von internationalen über einheimischen und lokalen Speisen und Getränken verbunden.

Der Einfluss der Logo-Erkennung sei sogar noch stärker als der der Medien.

Die Forscher glauben, dass das Verständnis der Reichweite von globalem und internationalem Marketing und ihrer Auswirkung auf Nahrungsmittelpräferenzen dazu beitragen könnte, Ansätze der öffentlichen Gesundheit zu veranlassen, die Trends der wachsenden Adipositas bei Kindern umzukehren.

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