Jetzt kann ein künstliches Herz aus Spinnenseide hergestellt werden

Forscher haben Herzmuskelgewebe aus Spinnenseide entwickelt.

Forscher haben Herzmuskelgewebe aus Spinnenseide entwickelt, um zu untersuchen, ob künstliches Seidenprotein für die Entwicklung von Herzgewebe geeignet sein könnte. Ischämische Erkrankungen wie Herzinfarkt führen zu einem irreversiblen Verlust von Herzmuskelzellen, der die Hauptursache für eine reduzierte Herzfunktion ist, die die Herzfunktion beeinträchtigt. Laut den Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) könnte Seide der Schlüssel zu künstlichem Herzgewebe sein. Oder das Protein, das der Seide ihre Struktur und mechanische Stabilität verleiht, die als Fibroin bezeichnet wird. Für die Studie, in der Zeitschrift veröffentlicht Erweiterte funktionale MaterialienDas Team untersuchte die Eignung des im Labor hergestellten Seidenproteins eADF4 (? 16) für die Produktion von Herzgewebe.

Die Forschung umfasste das Aufbringen einer dünnen Schicht des Seidenproteins auf eine Glasplatte. Die Technik beruht auf der Tatsache, dass Zellen mit einer negativ geladenen Oberfläche aufgrund ihrer positiven Ladung an Filme haften, die aus dem eADF4 (? 16) -Seidenprotein hergestellt sind. Die Studie konzentrierte sich insbesondere auf die Funktionalität von Herzzellen. Die Forscher verglichen diese Zellen mit Zellen, die sie auf einen Fibronectin-Film aufgetragen hatten, der der natürlichen Umgebung der Herzzellen ähnelt. Keine funktionellen Unterschiede zwischen den beiden wurden beobachtet. Die Forscher konnten beispielsweise zeigen, dass Faktoren, die für die Hypertrophie verantwortlich sind - Vergrößerung der Herzzellen etwa bei Sportlern und Schwangeren - auch zu einem Volumenzuwachs in den Herzzellen führten, die auf einem eADF4-Film kultiviert wurden (? 16). Die Möglichkeiten, künstliche Seidenproteine ​​mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie zu drucken, seien daher die ersten Schritte in Richtung zukünftiger Methoden zur Konstruktion von funktionellem Herzgewebe, so die Forscher. Lesen Sie hier Ein 49-jähriger Mann unterzieht sich mit künstlichem Herzimplantat LVAD für Endstadium Herzversagen im Fortis Krankenhaus Mulund erfolgreich

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