Kann Eiscreme Migräne bekämpfen?

Einfrieren des Gehirns könnte helfen Migräne zu reduzieren.

Wenn Sie starke Kopfschmerzen haben, ist das letzte, was Sie denken, Essen. Doch jedes Mal, wenn ich eine pochende Migräneattacke bekomme, gehe ich schnurstracks in Richtung Gefrierschrank und nehme eine große Schüssel Eiscreme. Irgendwie, auf unerklärliche Weise, wirkt dieser unorthodoxe Trick zur Betäubung von Migräne als Reiz. Und ich bin nicht alleine. Viele Menschen im Internet behaupten, Eiscreme zu verwenden, um ihre Migräne-Episoden zu heilen. Es gibt wenige Theorien, warum es wahrscheinlich funktioniert.

Migräne-Säure-Link

In vielen Fällen (wie bei mir) wird Migräne durch Säure oder Säure im Magen ausgelöst. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum Menschen nach der Reinigung oder dem Erbrechen von Migräne befreit werden. Und Eiscreme ist ein altbewährtes Mittel gegen Säure. So kann Eiscreme helfen, Säure zu neutralisieren, die wiederum die Migräne lindern kann.

Gehirn einfrieren

Brain Freeze ist ein Ausdruck, der verwendet wird, um die intensiven Kopfschmerzen zu beschreiben, die Sie fühlen, wenn Sie etwas Kaltes wie einen Milchshake oder ein Eis haben. Seltsamerweise behaupten viele Migräne-Betroffene, sich von dem Schmerz zu befreien, nachdem sie einen Gehirnfrost erlebt haben. Ironischerweise scheint es, als ob das Einfrieren des Gehirns hilft, die Migräne zu heilen. In einer Studie wurden 13 Erwachsene gebeten, Eiswasser durch einen Strohhalm zu trinken, der gegen ihren oberen Gaumen gehalten wurde, bis sie das Gehirn frieren fühlten. Aus dem Experiment vermuteten die Forscher, dass das kalte Eiswasser bei der Verengung der arteriellen Hirnarterie half, den Blutfluss zum Gehirn einschränkte und den Migräneschmerz minderte.

Ist es einen Versuch wert?

Wenn Sie keine Laktoseintoleranz oder eine strenge Diät einhalten, gibt es keinen Grund, warum Sie es nicht ausprobieren sollten. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Aber bis jetzt gibt es keine Studien, die uns ein klares Bild über ihre Funktionsweise geben, weil Migräne als Phänomen auch wenig verstanden wird.

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