4 mögliche Dinge, die Ihr Autoimmunitätsrisiko erhöhen können

Kann zu hygienebewusst sein Autoimmunrisiko erhöhen?

Ihr Immunsystem arbeitet Tag und Nacht, um externe Eindringlinge zu bekämpfen, die Ihre Gesundheit gefährden könnten. Das komplexe Netzwerk von Zellen, Geweben und Organen, die das Immunsystem bilden, ist geschickt darin, den Feind zu erkennen und entsprechend zu improvisieren. Aber seltsamerweise kann dieses ansonsten effiziente System manchmal fehlzünden und gesunde Zellen angreifen und sie als Krankheitserreger einstufen. Dieser Zustand ist als Autoimmunität bekannt und es ist ein schwieriges Problem damit zu leben. Die moderne Medizin greift immer noch nach Strohhalmen, um zu wissen, warum es passiert und was sie verursacht, aber es gibt keinen Konsens in der medizinischen Gemeinschaft. Ist dein Verstand für Autoimmunität verantwortlich? Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die Sie anfälliger für Autoimmunität machen als die anderen.

Genetische Faktoren

Wenn jemand in Ihrer Familie eine Autoimmunerkrankung hat, gibt es eine gute Chance, dass Sie es auch haben. Etwa ein Drittel der Ursache ist genetisch bedingt. Gene, die mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung stehen, wie Immunglobuline, T-Zellrezeptoren und Haupthistokompatibilitätskomplexe, werden im allgemeinen in der Familie vererbt. Aber nicht jeder Mensch, der genetisch prädisponiert ist, wird Autoimmunität entwickeln. Andere Faktoren wie Umwelt, Geschlecht, Rasse und Lebensstil spielen ebenfalls eine Rolle bei der Entwicklung der Krankheit. Das in Immunzellen exprimierte Protein PTPN22 ist für Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Myasthenia gravis, Lupus, Vitiligo, Addison-Krankheit und Hashimoto-Thyreoiditis verantwortlich.1 2 3

Eine Frau sein

Autoimmunerkrankungen betreffen 8 Prozent der menschlichen Bevölkerung. Davon sind überproportional 80 Prozent Frauen, obwohl Männer schwerer sind. Der Grund, warum Frauen anfälliger sind als Männer, ist unbekannt, aber die derzeitige Annahme ist, dass die weiblichen Sexualhormone die hyperimmunen Reaktionen auf Infektionen verstärken, was eine erhöhte Prävalenz der Erkrankung bei Frauen verursacht.4

Eine westliche Diät

Was ist eine westliche Diät? Es besteht hauptsächlich aus verarbeiteten raffinierten Lebensmitteln wie Junkfood; ungesunde Mengen an gesättigten Fetten; entzündliche Inhaltsstoffe; leere Kalorien wie Zucker, Weißmehl und weißer Reis; Tier produziert wie rotes Fleisch, Eier, Milchprodukte; und Gewürze wie Salz. Diese Diät ist auch defizient in gesunden Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Fisch, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Ein Lebensstil, der sich um eine solche Ernährung dreht, kann Stoffwechselstörungen, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Die Wissenschaft spekuliert, dass eine erhöhte Abhängigkeit von Junk-Food und entzündlichen Inhaltsstoffen Autoimmunkrankheiten fördern kann.5

Die Hygienehypothese

Die Beliebtheit von Hygieneprodukten wie Handdesinfektionsmitteln und antiseptischen Seifen, die einen 99,9% igen Keimschutz versprechen, deutet darauf hin, dass wir zu einer germophobischen Rasse werden. Wissenschaftler glauben, dass diese Mentalität das Immunsystem vor einigen der Vorteile von Krankheitserregern berauben könnte. Wenn wir uns gegen Krankheitserreger durch Antiseptika und Impfstoffe isoliert halten, reagiert das Immunsystem auf diese Eindringlinge übertrieben, was dazu führt, dass es gesunde Zellen aussetzt und tötet. Diese Überreaktion könnte zu Autoimmunkrankheiten führen. Seltsamerweise sind die Bereiche, in denen Infektionskrankheiten grassieren, Autoimmunkrankheiten selten.6

Verweise:

1. Heward, J. & Gough, S. C. (1997). Genetische Anfälligkeit für die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen. Clinical Science, 93 (6), 479-491.

2. Ceccarelli, F., Agmon-Levin, N. & Perricone, C. (2016). Genetische Faktoren von Autoimmunkrankheiten. Zeitschrift für Immunologieforschung, 2016, 3476023. //doi.org/10.1155/2016/3476023

3. Vang, T., Miletic, A. V., Bottini, N. & Mustelin, T. (2007). Protein Tyrosin Phosphatase PTPN22 in menschlichen Autoimmunität. Autoimmunität, 40 (6), 453-461.

4. Fairweather, D., & Rose, N. R. (2004). Frauen und Autoimmunkrankheiten. Emerging Infectious Diseases, 10 (11), 2005-2011. //doi.org/10.3201/eid1011.040367

5. Manzel, A., Müller, D.N., Hafler, D.A., Erdman, S.E., Linker, R.A., und Kleinewietfeld, M. (2014). Die Rolle der "westlichen Ernährung" bei entzündlichen Autoimmunkrankheiten. Aktuelle Allergie- und Asthmaberichte, 14 (1), 404. //doi.org/10.1007/s11882-013-0404-6

6.Rook, G.A. (2012). Hygienehypothese und Autoimmunerkrankungen. Klinische Reviews in Allergie und Immunologie, 42 (1), 5-15.

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