Vitamin-D-Mangel - wer ist gefährdet?

Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für Krebs und Diabetes. Finden Sie heraus, ob Sie mangelhaft sind!

Was stärkt Ihre Knochen und Zähne, beugt Infektionen und Krankheiten vor und hält Sie fröhlich? Es ist Vitamin D, zu Recht das "Sonnenschein-Vitamin" genannt. Dieses fettlösliche Vitamin ist dafür bekannt, Krebs, Autoimmunität, Herzkrankheiten und Typ-2-Diabetes abzuwehren. Es wird geschätzt, dass rund 50 Prozent der menschlichen Bevölkerung auf der ganzen Welt einen Mangel an Vitamin D haben, und die Gründe dafür reichen von einer geringen Sonnenexposition bis zu einer falschen Lebensstilwahl. Finden Sie heraus, ob Sie zu einer dieser vitaminarmen Gruppen gehören.

Kleinkinder: Bei Säuglingen wird ein Vitamin-D-Mangel bei Säuglingen beobachtet, die als Einzige gestillt werden. Vitamin-D-Anforderungen können nicht allein durch Muttermilch erfüllt werden, besonders wenn die Mutter selbst wenig Vitamin hat. Also muss sie ihre Vitamin-D-Zufuhr verstärken, damit ihr Kind auch genug durch die Muttermilch bekommt. [1]

Senioren: Senioren über 50 Jahren sind aufgrund ihrer alternden Haut einem Vitamin-D-Mangel ausgesetzt. Wenn die Haut altert, hört sie auf, so effizient zu sein, wie sie früher war, und absorbiert schlechtes Sonnenlicht und produziert Vitamin D. Ältere Menschen neigen auch dazu, viel Zeit drinnen zu verbringen, was ihr Risiko für einen Mangel erhöht. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum Senioren Probleme mit Knochenbrüchen haben. [2]

Leute, die drinnen bleiben: Dies ist ein Kinderspiel, aber begrenzte Sonneneinstrahlung kann einen Mangel an Vitamin D verursachen. Wenn Sie es aus religiösen Gründen gewohnt sind, lange Roben zu tragen, oder wenn Ihre Arbeit Sie dazu zwingt, sich komplett anzuziehen oder im Schatten zu arbeiten, könnten Sie Vitaminmangel haben. Auch das Erreichen der Sonnencreme jedes Mal, wenn Sie austreten, ist vielleicht keine schlaue Sache zu tun. [3]

Menschen mit dunkleren Hauttönen: Dunklere Haut bedeutet mehr Melanin in den epidermalen Schichten. Und das bedeutet reduzierte Fähigkeit, Vitamin D aus Sonnenlicht zu produzieren. Dies kann durch den Verzehr einer Vitamin-D-reichen Diät oder durch Ergänzungen, die den RDA-Spiegeln entsprechen, behoben werden. [2]

Übergewichtige oder Menschen, die sich einem Magen-Bypass unterzogen haben: Ein Body-Mass-Index von mehr als 30 ist mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln verbunden. Mehr die Menge an Fett im Körper, mehr die Chancen, dass das Fett das Vitamin fängt und seine Freisetzung ins Blut beschränkt. Bei Menschen, die wegen einer Gewichtsabnahme einer Magenoperation unterzogen wurden, wird der obere Dünndarm, in dem Vitamin D absorbiert wird, umgangen. [4]

Menschen, die Schwierigkeiten haben, Fett aufzunehmen: Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist. Also, es sei denn, es gibt etwas Fett in Ihrem Darm, werden Sie nicht in der Lage sein, Vitamin D zu absorbieren. So können einige Leute, die Fettaufnahme Probleme mit Lebererkrankungen, Mukoviszidose und Morbus Crohn am Ende Vitamin D-Mangel sein. [5]

Verweise:

1. Wagner, C. L. & Greer, F.R. (2008). Prävention von Rachitis und Vitamin-D-Mangel bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.Pädiatrie122(5), 1142-1152.

2. Del Valle, H. B., Yaktine, A. L., Taylor, C. L., und Ross, A. C. (Hrsg.). (2011).Nährstoffaufnahme für Kalzium und Vitamin D.. Nationale Akademienpresse.

3. Webb, A.R., Kline, L., und Holick, M.F. (1988). Einfluss der Jahreszeit und des Breitengrades auf die kutane Synthese von Vitamin D3: Die Exposition gegenüber Sonnenlicht im Winter in Boston und Edmonton wird die Synthese von Vitamin D3 in der menschlichen Haut nicht fördern.Die Zeitschrift für klinische Endokrinologie und Stoffwechsel67(2), 373-378.

4. Nair, R., & Maseh, A. (2012). Vitamin D: Das "Sonnenschein" Vitamin.Zeitschrift für Pharmakologie und Pharmakotherapeutika3(2), 118.

5. Malone, M. (2008). Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel für Patienten mit bariatrischer Chirurgie.Annalen der Pharmakotherapie42(12), 1851-1858.

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