Antimalariamedikamente könnten Krebstherapien wirksamer machen

Antimalariamittel könnten für bestimmte Krebspatienten einen signifikanten klinischen Nutzen bieten.

Es stellte sich heraus, dass Malariamedikamente - Chloroquin und Hydroxychloroquin - Krebsbehandlungen wirksamer machen könnten. Forscher des Projekts "Repurposing Drugs in Oncology" (ReDO) sagten, dass es Beweise gebe, diese Medikamente in weitere klinische Untersuchungen einzubeziehen. Die Autoren sind besonders erfreut über das Potenzial für Chloroquin und Hydroxychloroquin, da die Hinweise darauf hindeuten, dass sie Tumorzellen für die Krebsbehandlung sensitiver machen. "Was Chloroquin und Hydroxychloroquin so interessant macht, sind diese vielschichtigen Wirkungsmechanismen", bemerkte Erstautorin Ciska Verbaanderd. "Diese Malariamedikamente wirken sowohl auf die Ebene der Krebszellen als auch auf die Mikroumgebung des Tumors." Dies hat zu interessanten wissenschaftlichen Einsichten in den Tumor geführt Biologie, wie die Bedeutung der Autophagie, der Tumorgefäße und des Immunsystems. "

Verbaanderd fuhr fort, dass die Ergebnisse zu der Annahme führten, dass diese Antimalariamedikamente bei bestimmten Krebspatienten einen signifikanten klinischen Nutzen bringen könnten, insbesondere in Kombination mit Standard-Krebsbehandlungen. Dies sollte durch zusätzliche klinische Ergebnisse bestätigt werden. Einer der Autoren, Vikas P. Sukhatme, fügte hinzu: "Wir freuen uns sehr auf die Ergebnisse der etwa 30 laufenden klinischen Studien, die Chloroquin oder Hydroxychloroquin zur Krebsbehandlung verwenden." Die Forscher hoffen, dass mit der Veröffentlichung dieser Studie Ein erhöhtes Bewusstsein für die möglichen Anwendungen wird diese Medikamente aus dem Medikamentenschrank - und in die Krebsbehandlung - bringen. Die Studie wird in ecancermedicalscience veröffentlicht. Wussten Sie, dass dieses Protein die Ausbreitung von Krebs reduzieren kann?

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