Fermentierter Rotklee in den Wechseljahren reduziert Stimmungsschwankungen, Knochenschwund: Studie

Rotklee eine Alternative zur Östrogentherapie?

Ein Zeichen der Erleichterung für Frauen in den Wechseljahren, wie eine Studie herausgefunden hat, dass fermentierter Rotklee-Extrakt die Anzahl, Schwere von Hitzewallungen, Hormonschwankungen und Knochenschwund wirksam reduzieren kann. Die Studie stellte auch fest, dass der Extrakt den normalerweise beschleunigten menopausalen Knochenverlust bei einer von drei Frauen über 50 Jahren verhindert. Ein Forscher Max Norman Tandrup Lambert sagte, dass der Fermentationsprozess des Rotklee-Extraktes, der die Milchsäure als den Unterschied ausmacht Fermentation erhöht die Bioverfügbarkeit der bioaktiven Östrogen-ähnlichen Verbindungen. Das untersuchte Team fermentierte den Rotklee-Extrakt als gesündere Alternative zur herkömmlichen Östrogentherapie, die von Ärzten verschrieben wurde. In der folgenden Zusammenarbeit berieten Per Bendix Jeppesen und Max Norman Tandrup Lambert den Landwirt bei der Feinabstimmung seines Rotklee-Extrakts, um die gastrointestinale Aufnahme der aktiven Isoflavonverbindungen zu verbessern. Sie analysierten 60 Frauen mit Menopausesymptomen basierend auf Kriterien von mindestens fünf schweren Hitzewallungen pro Tag und Bluttests (einschließlich FSH, die auf das "Stadium" der Menopause hinweisen).

Die Frauen wurden in zwei Gruppen von jeweils 30 aufgeteilt, von denen 30 pro Tag 12 Monate lang 150 ml Rotklee-Extrakt tranken, während die anderen 30 ein maskiertes Placebo-Produkt tranken. Nach 12 Wochen wurden sie erneut getestet. In dieser Studie wurden die Hitzewallungssymptome von Frauen mit Hilfe eines sogenannten "Hautleiters" gemessen, einem Gerät, das auf die Unterseite des Handgelenks aufgetragen wird und anhand der Schweißsekretion die Anzahl der Hitzewallungen und deren Schwere objektiv bestimmen kann. In ähnlicher Weise wurde die Wirkung des Rotklee-Extraktes auf die Knochengesundheit mittels sogenannter DXA-Scans der Wirbelsäule und der Hüften getestet. Diese Ergebnisse sind sehr vielversprechend, da die Vorteile ohne die Nebenwirkungen von traditionell verbotenen Hormontherapien auftreten, die das Risiko von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die Forschung erscheint in der Zeitschrift PLUS EINS. (Lesen Sie: Expertentipps zur Verzögerung der frühen Menopause)

Senden Sie Ihren Kommentar